Brother Kaufberatung

Brother ist einer der wenigen Drucker-Hersteller, die ihre Tinten- und Toner-Kartuschen nicht mit technischen Tricks gegen Nachfüllversuche versiegeln. Ist auch nicht nötig: Es gibt nämlich gute Gründe, zum Original zu greifen. 

Tinte, Toner und Papier: Viel Chemie, Biologie und Physik

Heutige Kartuschen für Drucker sind ausgeklügelte Systeme zur ständigen Erhaltung und Lieferung von Tinte und Toner. Die Hersteller von Tintendrucker etwa versetzen die Tinte mit Zusatzstoffen, damit zu schnelles Eintrocknen im Tank und in der Düse des Druckers verhindert wird. Immerhin sollen ja durch einen Reinigungsvorgang verstopfte Düsen wieder freigängig werden. Der Toner für Laserdrucker muss so verschlossen sein, dass er vor Luftfeuchtigkeit geschützt ist.

Die Wissenschaftler, die die chemischen Verbindungen der Farbträger entwickeln, haben harte Nüsse zu knacken. So müssen zum Beispiel Tinte und der erhitzte Toner für den Auftrag aufs Papier punktgenau landen. Läuft etwas schief, fransen die Bildpunkte aus, oder es entstehen sogar hässliche Streifen und Schlieren. Beim Textdruck werden perfekte Druckergebnisse wie Kantenschärfe und Schwärzentiefe erwartet. Beim Drucken auf Fotopapier steigen die Anforderungen sogar, denn Farben sollen nicht nur klar und originalgetreu wiedergegeben werden, sondern auch bei Fingertappsern nicht verschmieren und bei jahrelanger Lichteinstrahlung möglichst wenig ausbleichen. Außerdem entwickelt sich die Drucktechnik ständig weiter. Brothers Bubblejet-Druckköpfe verschießen derzeit 1,5 Pico-Liter kleine Tropfen. Eine gute Tinte muss an diese Herausforderung angepasst sein.

Nur bei Original-Materialien wächst zusammen, was zusammengehört

Tintenstrahler – und natürlich auch Laserdrucker – sollen Texte, Tabellen, Grafiken und Bilder in bester Qualität aufs Papier bringen. Kennt man die hohen Anforderungen an Tinte und Toner, kann man auch erahnen, dass „Nachbauten“ immer in einigen oder sogar allen Punkten dem Original unterlegen sein müssen. Nur wenn Tinte, Drucker und im Idealfall auch das Papier optimal aufeinander abgestimmt sind, gibt es auch ein optimales Druckergebnis. Die Druckerhersteller verwenden daher einen Gutteil ihrer Entwicklungsarbeit darauf, Tinte und Toner auf die jeweiligen Drucker fein abzustimmen, damit eine gleichmäßige Druckqualität und nicht zuletzt ein zuverlässiges Arbeiten der Drucker gewährleistet wird.

Das originale Verbrauchsmaterial ist also „aus einem Guss“, bei Drittanbietern gibt es hingegen oft wechselnde Hersteller. Das ist besonders für „offizielle“ Schriftstücke wie Schul-/Uniarbeiten oder Briefe nachteilig: Wenn Sie Tintenpatronen oder Tonerkartuschen wechseln, sind fremde Nachfülltinten und -toner so gut wie nie farbidentisch.

Besonders bei Tintendruckern besteht durch Fremdtinten sogar die Gefahr einer Beschädigung. Die Druckköpfe in den Brother-Tintendruckern erhitzen die Tinte explosionsartig auf mehrere hundert Grad Celsius, um mit dem Gasdruck einen Tintentropfen Richtung Papier abzuschießen. Stimmt die Zusammensetzung der Tinte nicht, kann das den Kopf beschädigen. Das gilt übrigens auch für den Toner von Laserdruckern: Wenn Refill-Toner billig hergestellt wird, kann er noch grobe Partikel mit scharfen Kanten enthalten, die die Druckwalze schädigen.

Ach, und dann war da noch die Mühe beim Wiederbefüllen von Tinten- und Tonerbehältern. Für Nachfüll-Tinte braucht es ebenso wie für Nachfüll-Toner viel Geschick, sonst gibt es wasserfeste Flecken auf Händen, in der Tischdecke oder im Teppich – und das Zeug geht sehr schwer ab! Schlimmer noch ist aber feiner Tonerstaub (eine rußähnliche Substanz!) im ganzen Zimmer, wenn beim Toner-Refill eine Panne passiert. Auch wenn die Hersteller gerne die gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigen: Es ist keine gute Idee, über längere Zeit den praktisch unsichtbaren Tonerstaub einzuatmen. Direkte Verschmutzung droht übrigens nicht nur bei Sets, mit denen Sie selbst Toner oder Tinte nachfüllen, sondern auch bei in Tintentankstellen wiederbefüllten oder bei fertig gekauften Refill-Patronen und -Kartuschen. Toner- und Tintenunfälle sind keine Seltenheit: So manche Nutzer von Fremdtinten haben schlechte Erfahrungen gemacht, weil Qualität und Ergiebigkeit von Fremdtinte oder -Toner nicht an das Original heranreicht. Zudem: Die Gewährleistung der Druckerhersteller gilt nicht für Probleme, die durch nicht zulässige Tinte oder Tintenpatronen von Drittanbietern verursacht wurden.

Winning-Team: Drucker, Tinte und Papier aus einer Hand

Brother als Hersteller der Drucker kennt aber nicht nur die ideale Zusammensetzung von Tinte und Toner. Das Wissen um Verfahren (Temperatur, Druck etc.) und Zusammensetzung (molekularer Aufbau der Farbträger) führt direkt zur Kenntnis des optimalen Papiers. Besonders bei Tintendruckern ist das offensichtlich: Nur wenn Drucker, Tinte und Papier ideal zusammenpassen, ist auch das Druckergebnis optimal.

Brothers Innobella-Technologie

Da ist es nur konsequent, passend zum eigenen Drucker nicht nur Tinte, sondern auch Papier anzubieten. Brothers Angebot heißt Innobella. Hinter dem Kunstwort aus „Innovation“ (Neuheit) und „bella“ (schön) steckt die Absicht, langlebigere Drucke, reichere Farben und schärfere Bilder auszugeben. Dafür wurden erstens die chemischen Zusammensetzungen von Tinte und der Beschichtung des Papiers aneinander angepasst, was für jahrzehntelange Lichtechtheit sorgen soll. Konkret garantiert Brother sogar 100 Jahre Lichtechtheit auf Ausdrucke, die mit den neuen Tintenpatronen LC980 und LC1100 auf BP71 Fotopapier ausgedruckt wurden!

  • Die Innobella-Tinte ist dafür gedacht, die Farbwiedergabe im roten, magenta und grünen Bereich zu verbessern, was vor allem für Fotodruck von Vorteil ist, da die Ergebnisse realitätsgetreuer wirken.
  • Die Beschichtung des Papiers sorgt unter anderem für eine besonders glatte Oberfläche, weshalb die Tinte ohne einzudringen trocknet, dadurch weniger verläuft und kontrastreichere Bilder entstehen.
  • Der Drucker selbst bringt sich unter anderem durch die schon erwähnten Brother Kaufberatung Mini-Tropfen von nur 1,5 Pico-Litern Volumen ein. Diese Tropfengröße ermöglicht Einzelpunkte von nur 0,014 mm Größe, was die Körnung im Ausdruck reduziert und schärfere Bilder erlaubt.

Sparen auch mit Brother Original-Verbrauchsmaterialien

  • Brothers Tintendrucker, egal ob als Standalone oder als Bestandteil eines Multifunktionsgerätes, haben immer separate Tintentanks für die einzelnen Farben. Dadurch lassen sich gezielt nur leergedruckte Kammern ersetzen, was „by Design“ die Kosten niedrig hält.
  • Für etliche Tintendrucker-Modelle bietet Brother alternativ Patronen mit „Jumbo-Tank“ an. Diese Patronen bedrucken rund doppelt so viele Seiten, kosten aber nur wenige Euro Aufpreis.
  • Für Konzeptausdrucke, also zum Gegenlesen oder Abheften einer Kopie, reicht der der Entwurfs- oder Draft-Modus.
  • Dabei sind in vielen Fällen die eventuell eingebetteten Bilder unnötig. Setzen Sie Bilder daher erst in Ihr Dokument, wenn alle nötigen Korrektur-Durchläufe für den Text erledigt sind, oder blenden Sie per Treibereinstellung Bilder in Ihren Testausdrucken aus.
  • Außerdem sollten Sie beachten, dass in Ihrem Brother-Drucker jede Menge Feinmechanik werkelt, von Motoren über Führungstangen bis zu der Mikromechanik im Druckkopf. Die reagiert sensibel auf Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen oder hohe Luftfeuchtigkeit, vor allem aber auf Staub. Besonders Tintendrucker leiden unter Staub, weil der Druckkopf schneller verstopft und Tinte schneller eintrocknet. Der dann nötige Reinigungsvorgang kostet viel Tinte. Die können Sie sparen, indem Sie den Drucker staubgeschützt aufbauen, etwa in einem Schrank oder unter einer speziellen Druckerhaube.



Foto: Brother

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