Apple AirPrint und Google Cloud Print im Vergleich

    Es sind die klangvollsten Namen in der Technikwelt: Apple und Google. Und beide bieten mit Apple AirPrint beziehungsweise Google Cloud Print kostenlose Dienste fürs Drucken. Doch außer den recht ähnlichen Namen haben sie nicht so viel gemeinsam. Lesen Sie hier, was die Unterschiede sind und was mit den “luftigen” Druckdiensten möglich ist.

    Apple AirPrint – Apple-Geräte erforderlich

    Mit diesem Druckdienst macht Apple mal wieder das, wofür es bekannt ist: Alles muss einfach gehen. Um von aktuellen Apple-Geräten zu drucken, braucht es deshalb keine Treiber, Installationen oder Apps. Sie wählen einfach einen AirPrint-fähigen Drucker im gleichen WLAN-Netzwerk aus und können drucken. Damit ist aber auch schon deutlich, dass AirPrint nur funktioniert, wenn ein passender Drucker in unmittelbarer Nähe ist. Apple AirPrint funktioniert auf iPhones (3GS oder neuer), allen iPads, iPod touch (mindestens 3. Generation) sowie auf Mac-Computern mit den Betriebssystemen OS X Lion (10.7) und OS X Mountain Lion (10.8). Die Liste der geeigneten Drucker und Multifunktionsgeräte wird fast täglich länger. Nahezu jedes neue Druckgerät ist AirPrint-fähig.

    Google Cloud Print – mit allen Geräten für alle Drucker

    Auch Google macht mit seinem Druckdienst etwas Typisches für den Suchmaschinengiganten. Er verlagert die Steuerung des Drucks ins Internet, in die sogenannte Cloud. Damit ist es nicht nur möglich, in unmittelbarer Nähe des Druckers zu drucken, sondern auch vom anderen Ende der Welt. Mit Google Cloud Print können Sie zudem von jedem Computer, Notebook, Smartphone oder Tablet-PC drucken – solange dieser eine Internetverbindung hat. Und schließlich funktioniert der Dienst auch noch mit jedem Drucker. Da muss doch ein Haken sein, werden Sie sagen. Ja, ein kleiner. Um Cloud Print nutzen zu können, müssen Sie sich bei Google registrieren.

    So funktioniert Google Cloud Print

    Wenn Sie bei Google registriert sind, fügen Sie die gewünschten Drucker Ihrem Google-Cloud-Print-Konto zu. Dabei ist es ganz egal, ob es ein Gerät mit Tintenpatronen oder Laserkartuschen ist. Mittlerweile gibt es schon recht viele Druckgeräte, die vorbereitet sind für Cloud Print. Bei diesen können Sie direkt am Gerät und ganz ohne Computer innerhalb weniger Sekunden die Verbindung herstellen. Bei anderen Drucker-Modellen ist es komplizierter. Dort müssen Sie am Computer im Internetbrowser Google Chrome die Verbindung zu Ihrem Cloud-Print-Konto herstellen. Nun brauchen Sie nur noch die entsprechende App. Die gibt es für Smartphones und Tablet-PCs, Windows- und Mac-Computer – und sendet Druckaufträge über das Internet an den gewünschten Drucker.

    Fazit: AirPrint ist kinderleicht, funktioniert aber nur mit Apple-Geräten und im gleichen WLAN-Netz. Google Cloud Print funktioniert hingegen weltweit, bedarf aber einiger Vorbereitung.

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