Das Vorstellungs­gespräch – Teil 3

Körperhaltung beim VorstellungsgesprächWenn ihr zu einem Vorstellungs­gespräch eingeladen seid, überlegt ihr euch sicher im Vorfeld, was ihr sagen möchtet. Einige Fragen kommen nämlich in so gut wie jedem Gespräch vor, darauf kann man sich gut vorbereiten und sich schon passende Antworten zurechtlegen. Wichtig: Es darf auf keinen Fall wie auswendig gelernt wirken! Mindestens genauso wichtig wie das, was ihr sagt, ist dabei auch die nonverbale Kommunikation, sprich Körpersprache. Denn auch wenn ihr euch noch so tolle Antworten zurechtgelegt habt, über eure Mimik und Gestik zeigt ihr, was ihr wirklich denkt. Wir verraten euch, worauf Personaler bei der Körpersprache achten.

Stimmiges Gesamtbild

Um beim Vorstellungsgespräch zu punkten, muss das Gesamtbild stimmen. Das bedeutet, dass ihr optisch einen guten ersten Eindruck machen solltet und auch inhaltlich überzeugen müsst – wie das geht, haben wir ja euch bereits in Teil 1 und Teil 2 dieser Reihe erklärt. Wenn eure nonverbalen Signale jetzt noch das Gesagte untermauern und damit Glaubwürdigkeit vermitteln, habt ihr schon mal eine entscheidende Hürde auf dem Weg zum Traumjob gemeistert.

Bereits vor dem Gespräch gilt es, die richtigen nonverbalen Signale zu senden. Dazu gehört beispielsweise ein kräftiger Händedruck. Ihr solltet den Raum nicht betreten, während ihr an eurem Outfit herumzupft. Ebenfalls tabu: wildes Herumgefuchtel mit den Armen und nervös mit den Haaren zu spielen. Etwas Aufregung ist völlig okay, aber ihr solltet diese kleine Gesten auf ein Minimum beschränken, da ihr sonst unsicher und wenig stressresistent wirkt.

So punktet ihr:

  1. Haltet Blickkontakt mit eurem Gesprächspartner
  2. Immer Lächeln!
  3. Sitzt aufrecht, nehmt dabei die ganze Sitzfläche ein
  4. Beugt den Oberkörper leicht vor
  5. Lasst die Hände locker im Schoß liegen

Ein weiterer Tipp: Passt eure Sitzhaltung im Laufe des Gesprächs der eures Gegenübers an. Kommunikationsexperten sprechen hier auch vom Spiegeln der Körpersprache. Damit könnt ihr Sympathiepunkte bei eurem Gesprächspartner sammeln und gleichzeitig sein Vertrauen gewinnen. Wenn ihr mehrere Gesprächspartner habt, solltet ihr den Körper immer in die Richtung desjenigen drehen, mit dem ihr gerade sprecht. Lasst euer Gegenüber immer ausreden, nickt, wenn er oder sie etwas sagt, und haltet stets Blickkontakt. Dadurch signalisiert ihr Interesse, Aufmerksamkeit und Offenheit.

Um ein erfolgreiches Gespräch nicht noch gegen Ende zu versauen, solltet ihr eure aufrechte Körperhaltung und die Körperspannung solange aufrechterhalten, bis ihr außer Sichtweite seid. Gebt eurem Gesprächspartner die Hand und haltet weiterhin Blickkontakt. Lächeln nicht vergessen! Verabschiedet euch mit einem selbstbewussten „Auf Wiedersehen“. Erst wenn ihr außer Sichtweite seid, dürft ihr euch entspannen, jubeln, schreien, fluchen – wonach auch immer euch gerade ist.

Foto: BlueSkyImages – Fotolia

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