Bewerbungsratgeber Teil 1: Tipps zum Bewerbungsanschreiben


    Ihr seid auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Wir haben viele nützliche Tipps für euch gesammelt: Wie ihr eure Bewerbungsmappe optimieren könnt und am besten für das Bewerbungsgespräch gerüstet seid, könnt ihr hier nachlesen.

    Das muss in die Bewerbungsmappe:

    Deckblatt – auf eurem Bewerbungsdeckblatt sollten eine Überschrift (zum Beispiel „Bewerbung“), eurer Name, Kontaktdaten, ein Foto sowie die von euch angestrebte Position und eine kleine Inhaltsangabe der Bewerbung zu finden sein.

    Bewerbungsanschreiben – das „optimale Bewerbungsanschreiben“ gibt es geradeausgesagt nicht. Euer Anschreiben muss kreativ und passend sein und dem Personaler im Gedächtnis bleiben. Schon der erste Satz entscheidet! Ihr solltet deshalb auf Floskeln wie “Hiermit bewerbe ich mich” verzichten. Wiederholt nicht einfach, was sowieso in eurem Lebenslauf zu finden ist. Macht stattdessen deutlich, warum ihr die perfekte Wahl für den Job seid und bringt eure Leistungen und Erfahrungen auf den Punkt.

    Dies ist auch der erste Kernpunkt eines Anschreibens: In der Einleitung sollte eure Motivation für die ausgeschriebene Stelle deutlich werden. Darauf sollte im zweiten Teil unauffälliges Eigenmarketing folgen. Bringt auf den Punkt, warum gerade ihr die perfekte Besetzung für die Stelle seid. Dann könnt ihr direkt zum dritten Punkt überleiten: Stellt eine Verbindung zum Unternehmen her. Warum genau würden eure eben vorgestellten Fähigkeiten zum Unternehmen passen? Ein passender Schluss mit der Bitte um Rückmeldung oder ein Vorstellungsgespräch rundet das Anschreiben ab. Ein Tipp: Vermeidet Formulierungen wie „Ich würde mich freuen, wenn…“ – schreibt aktiv: „Ich freue mich über Ihre Rückmeldung“. Das klingt selbstbewusster und nicht nach Bittsteller.

    Zudem solltet ihr auf einige Formalitäten achten: Euer Anschreiben sollte idealerweise eine Seite lang sein, aber zwei Seiten auf keinen Fall überschreiten. Das Papier darf gern besser als handelsübliches Kopierpapier sein (gern auch 100 g/m²) und keine Flecken oder Knicke haben. Auch die Tinte sollte an keiner Stelle verschmiert sein. Ihr solltet auf eine gut lesbare Schrift und Schriftgröße achten. Bei Online-Bewerbungen sind Schriftarten ohne Serifen – wie Arial oder Calibri – besonders gut geeignet. Längerer Fließtext lässt sich ausgedruckt am besten mit Serifen lesen. Hier wären etwa Times New Roman oder Garamond gut geeignet. Ein absolutes No-Go: Spaßschriftarten wie etwa Comic Sans! Die Schriftgröße hängt von der Schriftart ab, in der Regel sind aber 11 oder 12 am besten geeignet.

    Lebenslauf – eure Bewerbung muss einen, bestenfalls lückenlosen, Lebenslauf enthalten. In Deutschland üblich ist ein tabellarischer, chronologisch gegliederter Lebenslauf. Wie dieser genau aufgebaut werden sollte, erklären wir euch in Teil 2 unseres Bewerbungsratgebers noch genauer.

    Anlagen – zu einer gelungenen Bewerbung gehören immer relevante Anhänge. Dazu gehören Kopien des Schul- und Ausbildungszeugnisses, Praktikumsnachweise, Arbeitszeugnisse und für den Job relevante Fortbildungsnachweise. Die Anlagen sollen dem Personaler als Beleg für eure Angaben im Lebenslauf dienen.

    Weiter geht es demnächst mit Teil 2: Tipps zum Lebenslauf
    Bildmaterial: Butch – Fotolia

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