Bitte Ihren Drucker wählen
Hersteller
Serie
Drucker

Tinte24- Drucker Magazin

Mehr als nur Spaßbeauftragter: Feelgood-Manager

Mehr als nur Spaßbeauftragter: Feelgood-ManagerHabt ihr bei euch im Unternehmen auch einen Feelgood-Manager? Dann arbeitet ihr vermutlich im IT-Bereich oder bei einem Start-up. Der Beruf des Feelgood-Managers ist nämlich vor allem in diesen Bereichen bekannt, doch auch immer mehr Firmen aus anderen Branchen haben die Vorteile dieses „Wohlfühl-Beauftragten“ erkannt.

Dabei sind die Aufgaben eines Feelgood-Managers viel komplexer als der Name vermuten lässt. Lest im Folgenden, was alles dazu gehört und wie man zum Feelgood-Manager wird.

 

Das Aufgabenfeld

Da der Job des Feelgood-Managers noch relativ neu ist, gibt es keine typischen Arbeitsabläufe. Die Hauptaufgabe ist es, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Dabei sind die Aufgaben vielfältig und haben nur am Rande mit Mitarbeiter-Bespaßung zu tun. Die meisten Feelgood-Manager sind in der Personalabteilung angestellt. Sie sind dafür zuständig, die Unternehmenskultur vorzuleben und sie neuen Mitarbeitern zu vermitteln.

Wenn eine Firma innerhalb kurzer Zeit wächst und im Zuge dessen viele neue Mitarbeiter einstellt, besteht die Gefahr, dass die Unternehmenskultur, die noch mit nur wenigen Mitarbeitern reibungslos funktionierte, bei wachsender Mitarbeiterzahl auf der Strecke bleibt. Dieses Problem ist vor allem bei Start-ups bekannt. An dieser Stelle wird der Feelgood-Manager tätig: Er oder sie hat ein offenes Ohr für alle Mitarbeiter, organisiert regelmäßige Feedbacksessions, um eine transparente und offene Kommunikation zu schaffen, und veranstaltet Teambuilding-Events.

Die Vorteile für das Unternehmen

Der Nutzen eines Feelgood-Managers für das Unternehmen liegt auf der Hand: Angestellte, die sich bei der Arbeit wohlfühlen, sind motivierter und bringen bessere Leistungen. Feelgood-Manager sind viel näher an den einzelnen Mitarbeitern dran, als es die Chefetage sein könnte. Dadurch sind die Kommunikationswege kürzer und die Hemmschwellen geringer. So trauen sich Angestellte eher, mit einem Kollegen – in diesem Fall dem Feelgood-Manager – zu sprechen, wenn ihnen etwas auf dem Herzen liegt oder sie Konflikte mit anderen Kollegen haben.

Den direkten Weg zum Chef scheuen viele Mitarbeiter. Vor allem neue oder jüngere Teammitglieder haben hier oft Hemmungen. Sie fürchten, den Chef mit den Anliegen zu belästigen oder bei Konflikten mit anderen als Petze dazustehen. Ein Feelgood-Manager fungiert daher oft als Schnittstelle zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung.

So wird man Feelgood-Manager

Es gibt keine Ausbildung zum Feelgood-Manager, auch wenn es mittlerweile schon die ersten Akademien gibt, die eine Weiterbildung anbieten. Wichtigste Voraussetzung für den Job sind: Einfühlungsvermögen, Offenheit, Teamfähigkeit, Motivations- und Begeisterungsfähigkeit sowie Organisationstalent. Erfahrungen in den Bereichen Coaching oder Konfliktlösung sind ebenfalls hilfreich. Häufig kommen die Feelgood-Manager aus dem Bereich Personalwesen, aber auch Quereinsteiger wie Soziologen, Eventmanager und andere können in diesem Bereich arbeiten.

Foto: thinkstock, Digital Vision, Getty Images

Tintenpatronen
online kaufen

Prindo
82,47 €
inkl. MwSt, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Prindo
19,78 €
inkl. MwSt, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Prindo
24,89 €
inkl. MwSt, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar