Luxusuhren aus dem 3D-Drucker

    Luxusuhren aus dem 3D-DruckerEine Liaison der besonderen Art – die Uhrenmanufaktur ALB (Atelier Le Brézéguet) aus Toulouse kombiniert klassische Uhrmacherkunst mit modernem Design. Das besondere dabei ist, dass die Gründer Vincent Candellé-Tuheille und Simon-Pierre Delord einen 3D-Drucker verwenden, um die reliefartigen Zifferblätter herzustellen. So entstehen limitierte Editionen außergewöhnlicher Luxus-Armbanduhren.

    Schweizer Uhrmacherkunst und ein Zifferblatt aus dem 3D-Drucker

    Die beiden Gründer wollten anspruchsvolle Designs kreieren und dabei hochwertige Komponenten wie ein Schweizer Uhrwerk und edle Materialien verwenden. Es ist ihnen wichtig eine Symbiose aus Kunst, Handwerk und Technologie zu erzielen, was mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker möglich ist. Diese neue Technologie ist in der Lage, aus nahezu allen Designideen hochwertige Bauteile entstehen zu lassen. Die Manufaktur ALB arbeitet eng mit Sculpteo zusammen, einem französischem Unternehmen, das online-basierten 3D-Druck anbietet.

    Neue Materialeigenschaften und Technologien

    Candellé-Tuheille und Delord sind von der Originalität, der Oberflächenbeschaffenheit und den Materialeigenschaften der 3D-Elemente beeindruckt. Durch Zusammenarbeit mit Sculpteo und einer Reihe von Tests ist beispielsweise eine neue Farbtechnik entstanden, mit der sich die plastisch anmutende Farbfüllung der einzelnen Segmente des reliefartigen Zifferblatts realisieren lässt. Das Uhrwerk ist gewissermaßen in ein „Zwischengehäuse“ aus dem 3D-Drucker eingeschalt, das das Zifferblatt, einen Ring um das Werk und einen Teil des Werkbodens umschließt. Bisher sind die Modelle „Balade au Brézéguet“ und “Secondes d’Eclipse“ in einer Auflage von jeweils 15 Exemplaren entstanden. Die 3D-Druck-Technologie ist mittlerweile zum festen Bestandteil des Produktionsprozesses geworden – so lassen sich außergewöhnliche Designs in kleinen Stückzahlen realisieren.

    Doch auch das Uhrmacherhandwerk kommt nicht zu kurz: Die mechanischen Schweizer Uhrwerke werden von Hand montiert und feinreguliert. Die außergewöhnlichen Stücke bekommen ein wasserdichtes Gehäuse aus Edelstahl mit einem Saphirglasboden, durch den Ihr die Schwungmasse des Automatikwerks sehen könnt. Eine klassische Zwiebelkrone komplettiert das Gehäuse. Die extravaganten Stücke werden mit einem Kalbslederband und einer Doppelfaltschließe ausgestattet, was ein angenehmes und sicheres Tragen gewährleistet.

    Foto: Pressestelle – Atelier Le Brézéguet (ALB)

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