Insekten: 3D-Druck führt uns in eine geheimnisvolle Welt

    Insekten: 3D-Druck führt uns in eine geheimnisvolle WeltInsekten: Viele Menschen finden sie einfach nur ekelhaft, möchten sie nicht in ihrer Nähe haben, bauen Fallen. Dabei sind die kleinen Tiere äußerst nützlich, und bei genauerem Hinsehen, auf ihre Art und Weise hübsch bzw. besonders. Ein Österreicher führt uns dies nun gekonnt mit der Hilfe eines 3D-Druckers vor Augen.

    Es summt und krabbelt

    Schwimmkäfer, Hornissen, Eintagsfliegen, Eintagsfliegen-Larven, Felsenspringer, Ameisen, Bläulinge, Mückenlarven, Sibirische Heuschrecken – der Österreicher Klaus Leitl hat sie alle. Der Modellbauer hat es sich zur Aufgabe gemacht, realistische und lebensnahe Insektenmodelle herzustellen. Im Verhältnis 1:30 kreiert er Insekten, die eine Länge von bis zu 1350 Millimetern messen können und nutzt hierfür einen FormLabs Form1+ Stereolithographie-3D-Drucker. Bis jetzt umfasst seine Sammlung rund 22 Insekten. Seine krabbligen Freunde stellt er im Rahmen unterschiedlicher Ausstellungen in Österreich, der Schweiz und Deutschland aus. Interessierte Besucher erhalten die Möglichkeit, die sonst so kleinen Tiere in ganz Groß zu sehen – und können hierbei die ein oder andere Besonderheit entdecken.

    Es beginnt mit einer Handskizze

    Bei der Herstellung seiner Modelle beginnt Leitl zunächst immer mit einer Handskizze der Tiere sowie einer genauen Untersuchung der Insekten unter dem Mikroskop. Anschließend entsteht am PC ein CAD-Modell, der Grundstein für einen erfolgreichen 3D-Druck. Als Druckmaterial verwendet der Österreicher Harz, hierbei legt er besonderen Wert darauf, dass das Material nicht zu dick und zu schwer ist – die Optik der Kopie soll dem Original am Ende in nichts nachstehen. Die einzelnen Insekten-Teile werden nach dem Druck verklebt und erhalten mittels einer Airbrush-Pistole ihre naturgetreue Färbung.

    Die ganzen Modelle und noch weitere Krabbeltiere findet ihr auf der Homepage von Klaus Leitl.

    Foto: Thinkstock, iStock, lirtlon

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