Gesund und lecker durch den Büroalltag

Gesund und lecker durch den BüroalltagHier ein Schokoriegel, da ein Stück Kuchen und zwischendurch ein schönes Käsebrötchen mit viel Remoulade vom Bäcker an der Ecke – für viele gehört dieses Programm fest zum Büroalltag. Dass das auf Dauer nicht wirklich gesund sein kann, erklärt sich von selbst. Doch wie macht man es besser?

Morgens: Speisen wie ein Kaiser

Besonders wichtig für den gesunden Start in den Tag ist ein nahrhaftes Frühstück – darüber sind sich auch 73 Prozent der Deutschen im Klaren. Trotzdem frühstücken 37 Millionen Bundesbürger entweder gar nicht oder zumindest nicht zu Hause. Dabei leert der Körper nachts den Kohlenhydratspeicher – und dieser sollte sinnvoll wieder aufgefüllt werden. Lecker und gesund sind zum Beispiel Vollkornbrot mit fettarmem Aufschnitt wie Putenbrust und gekochtem Schinken oder Vollkornmüsli mit frischen Beeren. Und ganz nebenbei erhält der Körper so Energie für den ganzen Tag und man verspürt viel seltener das Bedürfnis, in die Bonbonschale zu greifen.

Gemütlich und gesund statt schnell und fettig

Beim Mittagessen soll es dann meist schnell gehen – da liegt es nahe, eine kurz aufgewärmte Tütensuppe direkt am Arbeitsplatz zu sich zu nehmen. Doch genau das ist das Verkehrteste: Nicht nur, dass das schnelle Herunterwürgen einer Mahlzeit mit dem gebannten Blick zum Bildschirm schnell zu Verdauungsbeschwerden führen kann – auch verspürt man beim schnellen Essen häufig kein Sättigungsgefühl. Zudem ist es wichtig, den Arbeitsfluss zwischendurch zu unterbrechen, einen kleinen Weg zu machen und sei es nur bis in die Küche oder den Gemeinschaftsraum. Passende Gerichte für die Mittagspause sind zum Beispiel die verschiedensten Salate, Gemüsesuppen oder das Wok-Gemüse, das von zu Hause mitgebracht wurde. Und wer essen geht, bestellt etwa Sushi, mageres Fleisch oder Fisch, also Gerichte, die durch ihre komplexen Kohlenhydrate, den hohen Ballaststoffanteil und ihr sättigendes Eiweiß die Konzentrationsfähigkeit konstant halten und für einen stabilen Blutzuckerspiegel sorgen.

Und was ist mit dem kleinen Hunger zwischendurch?

Energielieferant ist zum Beispiel ein Smoothie, der schon am Abend vorher aus Obst und Gemüse schnell zusammengemixt wurde. Wer keinen Mixer oder keine Zeit hat, kann natürlich auch zu der fertigen Variante aus dem Supermarkt greifen. Auch Rohkost wie Gurken oder Möhren eignen sich gut für einen gesunden Snack zwischendurch, ebenso wie ein fettarmer Joghurt mit Früchten. Und wer überhaupt nicht auf Süßes verzichten kann, darf auch mal zu einem Stück Schokolade greifen.

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