3D-Künstler: Sie machen unsere Welt ein wenig origineller

    3D-Künstler: Sie machen unsere Welt ein wenig originellerWer hätte das tatsächlich gedacht! Überall auf der Welt finden sich Künstler, die mit der 3D-Technologie kleine und große, skurrile und hübsche Kunstwerke erschaffen. Besonders im Internet können Interessierte die Ergebnisse aus dem Drucker bestaunen – und teilweise auch erwerben.

    Verschönert euch! Schmuck aus dem 3D-Drucker

    Es glitzert, es blinkt, es ist hübsch – viele Künstler erstellen Schmuck mit dem 3D-Drucker. So zum Beispiel Michael Müller, alias Pookas. Hierbei verwendet er – im Gegensatz zu vieler seiner Kollegen – kein Plastik, sondern Metall und polierten Stahl. Die Schmuckstücke sehen ausgesprochen edel aus und machen gar nicht den Eindruck, als würden sie aus dem Drucker kommen.

    Auch Ovidiu Opresco widmet sich der Schmuckherstellung mit dem 3D-Drucker – und hiermit fing er erst kurz vor seinem 70. Geburtstag an! Der gebürtige Rumäne hat mit seinem „Dad’s Beer Ring“, einem Ring mit integriertem Flaschenöffner, bereits viele Fans gefunden und bietet seine Entwürfe auf dem 3D-Marktplatz Shapeways an.

    Neben Pookas und Ovidiu Opresco reiht sich auch Vertigo Polka in die Reihe der 3D-Schmuckdesigner ein. Der Mann aus der Nähe von Chicago stellt nicht nur ausgefallene Ohrringe, Armbänder, Ketten und Ringe her – er kreiert dazu auch direkt die passenden Aufbewahrungstaschen, was will Frau mehr?!

    Ungewöhnlich, aber schön

    Doch nicht jeder 3D-Künstler stellt Objekte her, die von alltäglichem Nutzen sind. Vieles ist auch einfach nur hübsch anzuschauen und fordert die Kreativität des Betrachters. So zum Beispiel die Kunstwerke von Emmett Lalish. Besonders bekannt wurde der Amerikaner durch seine Zahnradmodelle in Würfel- und Herzform – sein Doktortitel in Luft- und Raumfahrt kam dem Ingenieur bei seinen Entwürfen sicherlich zugute.

    Auch Ioan Florea entschied sich für einen ganz ausgefallenen 3D-Druck: Florea gestaltete einen älteren Ford Torino vollständig um und überzog die Karosserie mit einer eigens entwickelten Masse. Nun sieht der Wagen so aus, als wäre er in flüssiges Blei getaucht worden.

    Let’s play!

    Neben Schmuck und anderen Kunstwerken gibt es ein weiteres Genre, das 3D-Künstler anzieht: Spiele. Oskar van Deventer, der Puzzle-König aus den Niederlanden, hat mit dem 3D-Drucker bereits hunderte verschiedener Puzzles entwickelt und auf den Markt gebracht.

    Und auch Clayton Mitchell (clay2n) mag es eher verspielt. Der Künstler entwarf das erste mobile 3D-Druck-Spiel, bei dem Teilnehmer spielen und gleichzeitig knuffige Monster als Spielfiguren selbst entwerfen und per 3D-Drucker zum Leben erwecken können.

    Foto: dreamnikon – Fotolia.com

    Prindo - für mehr Ausdruck